Abwärme aus Produktionsprozessen kann ganze Wohnviertel mit Warmwasser und Heizung versorgen.

Wie wir Energie vernünftiger nutzen können, zeigt ein gemeinsames Projekt von Brau Union Österreich und EVN, bei dem ein ganzes Wohnquartier im niederösterreichischen Schwechat mit biologisch erzeugter Wärme aus dem Brauvorgang versorgt wird. Technisch wird die Wärmegewinnung mit einer Wärmepumpe realisiert.

Extreme Partizipation nannte eine Künstlergruppe das gemeinsame Gestalten des Freiraums Superkilen in Kopenhagen. Und es funktioniert.

Überlegen wir mal: Wo in unserer Gemeinde, unserem Wohnviertel, unserer Stadt, treffen wir gerne andere Menschen und unterhalten uns mit ihnen? Wo finden sich junge Menschen zusammen zum Skaten, Quatschen oder Musikhören?

Wie schauen diese Stadträume aus, wurden sie bewusst geplant oder sind sie quasi historisch gewachsen? Kann man solche Plätze überhaupt planen?

Diskussionsveranstaltung "Zukunft der Wärmeversorgung im Großraum Graz" am 27. Juni 2017

In der Diskussionsveranstaltung am 27. Juni 2017 bekommen Sie Informationen zum aktuellen Status und den zukünftigen Plänen für die Wärmeversorgung der Stadt Graz, die nicht nur für Sie als VerbraucherIn ein wichtiger Kostenfaktor sind, sondern auch die Luftqualität im Großraum der Landeshauptstadt erheblich beeinflußen. 

Die Gastreferentin Simona Weisleder wird über interessante Innovationen bei der Wärmeversorgung der Stadt Hamburg berichten.

Für das Fahrrad-Verleihsystem S-Bike ist geplant, die erste halbe Stunde gratis nutzen zu dürfen, anschließend soll der Tarif stark ansteigend gestaltet werden.

Beim 3. Smart City Round Table-Brunch in Salzburg ging es um Stadtplanung und wie international erfolgreiche Vorreiterstädte Konzepte für höhere Lebens- und Aufenthaltsqualität umgesetzt haben.

Schnell kam die Bewältigung der Pendlerströme in und aus der Stadt Salzburg ins Zentrum der Gespräche: Ebenso schnell war man sich einig, die Lösung liege im reibungsfreien Umstieg vom öffentlichen Verkehr auf das Fahrrad mit entsprechenden Abstell-Anlagen und einem attraktiven Fahrrad-Verleihsystem. Der multimodalen Mobilität gehört die Zukunft!

Bis 2011 reichen die Medienberichte zur Neugestaltung des Areals um den Wiener Eislaufverein und das Hotel Intercont am Heumarkt zurück.

Etwas Sarkasmus ist schwer zu vermeiden: Beginnend mit bis heute nicht ernsthaft hinterfragten Immobilientransaktionen vor etwa zehn Jahren bis in die Gegenwart reichen die Auseinandersetzungen um die Gestaltung des Heumarkt-Areals in Wien. Ein Investor will ein wirtschaftlich interessantes Projekt einschließlich Hochhausturm in dieser absoluten Premium-Lage realisieren, dagegen laufen viele Menschen Sturm. Die UNESCO droht deshalb, Wien den Status als Weltkulturerbe für die Innenstadt abzuerkennen.

Diese Auflistung bisher erschienener Medienberichte hilft Ihnen hoffentlich, einen Überblick über den Verlauf des Geschehens zu bekommen. Fehlen Beiträge, die unbedingt hier aufgelistet werden sollten? Schreiben Sie mir einfach den Link in einen Kommentar unten auf dieser Seite!

Buchvorstellung: "Sieben Stock Dorf. Wohnexperimente für eine bessere Zukunft." Barbara Nothegger, Residenz-Verlag

Haben auch Sie schon mal überlegt, ob das Einfamilienhaus irgendwo in einem Neubaugebiet tatsächlich die optimale Wohnform für Ihr ganzes Leben ist?

Mehrere Autos, um die Wege in die Arbeit und zum Einkaufen zurückzulegen? Das viel zu große Haus erhalten, wenn die Kinder ausgezogen sein werden? Im Alter auf externe Hilfe angewiesen sein, wenn Sie nicht mehr selbst Autofahren können? Manche Menschen haben bereits eine andere Wohnform gefunden und sind damit glücklich:

Das Endziel der EU-Kommission ist eine vollständige Kreislaufwirtschaft, Mülltrennung muss daher einfacher werden.

KonsumentInnen wird das Trennen oft schwer gemacht, bei Produktion und Kennzeichnung von Produkten sind noch starke Verbesserungen notwendig: Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket sieht als Endziel vor, dass überhaupt nichts mehr deponiert werden muss.

Die Abfallwirtschaft fordert, bereits bei der Erzeugung mitreden zu können, damit Produkte möglichst gut wiederverwertbar hergestellt werden.

Die Megacity Lagos wächst laut UN jährlich um rund 700.000 Zuwanderer

Megacity Lagos: Platz für Himmel und Hölle. NZZ-SPEZIAL von Fabian Urech - LESETIPP

Lagos wächst laut UN jährlich um rund 700.000 Zuwanderer. Derzeit soll die Hafenstadt, bis 1991 Hauptstadt Nigerias, rund 20 Millionen Einwohner haben. Angezogen vom Aufschwung der Stadt, kehren viele in Europa oder den USA ausgebildete junge Menschen zurück.