Das Endziel der EU-Kommission ist eine vollständige Kreislaufwirtschaft, Mülltrennung muss daher einfacher werden.

KonsumentInnen wird das Trennen oft schwer gemacht, bei Produktion und Kennzeichnung von Produkten sind noch starke Verbesserungen notwendig: Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket sieht als Endziel vor, dass überhaupt nichts mehr deponiert werden muss.

Die Abfallwirtschaft fordert, bereits bei der Erzeugung mitreden zu können, damit Produkte möglichst gut wiederverwertbar hergestellt werden.

Mülltrennung soll noch strenger werden. Von Johanna Ruzicka, derStandard - LESETIPP

  • In Österreich werden derzeit 70 Prozent Abfall wiederverwertet, ab 2018 müssen es 75 Prozent sein.
  • Auf dem Land funktioniert die Mülltrennung besser als in Städten.
  • Zahlreiche Verpackungen aus Biokunststoffen sind schwer zu erkennen und landen deshalb nicht im Biomüll.
  • Immer mehr Geräte enthalten Lithium-Batterien, die wegen ihrer Brennbarkeit schwer zu lagern und zu entsorgen sind: Sie sind meist mangelhaft oder gar nicht gekennzeichnet.

Anmerkungen:

Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, plant angeblich, bei der Erneuerung der EU-Ökodesign-Richtlinie den Mitgliedsstaaten mehr Mitspracherechte einzuräumen. Ob diese Renationalisierung bloß ein Zugeständnis unter dem Eindruck der aktuellen politischen Situation ist oder echte Vereinfachungen auf dem Weg zur abfallfreien Kreislaufwirtschaft bringt, bleibt abzuwarten.

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