Nach dem Dieselskandal wird es mit der Umstellung auf Elektroautos weltweit vermutlich recht schnell gehen.

Spätestens nach #dieselgate ist klar, dass sich unsere Mobilität in den kommenden Jahren verändern wird. Wenn Sie in nächster Zeit ein Auto anschaffen wollen, bekommen Sie vermutlich günstige Preisangebote für einen "alten" Diesel - dessen Wiederverkaufswert könnte nach einigen Jahren aber nahe Null liegen.

Auch bei Elektroautos ist wegen des raschen Technologiewandels nicht klar, welchen Preis Sie in einigen Jahren für Ihren gebrauchten Stromer erzielen können. Sie sollten daher einen Überblick über generelle Trends bei der individuellen Mobilität haben.

Das absehbare Ende von Verbrennungsmotoren wird zu mehr Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen führen.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat in einem Urteil Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ab 2018 bestätigt. In der Begründung heißt es unter anderem: "... Das Verkehrsverbot verstößt nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil der Gesundheitsschutz höher zu gewichten ist als das Recht auf Eigentum und die allgemeine Handlungsfreiheit der vom Verbot betroffenen Kraftfahrzeugeigentümer ...".

In mehreren deutschen Bundesländern laufen weitere Verfahren, Experten erwarten ähnliche Urteile.

Senken Sie Ihre Stromrechnung mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage mit Speicherbatterie.

Haben Sie in TV und Zeitungen die Berichte aus Oberösterreich, Kärnten oder Niederösterreich gesehen, dass heuer wegen Trockenheit um ein Drittel weniger Strom aus Wasserkraft erzeugt wird?

Vielleicht erinnern Sie sich auch daran, dass dieser Trend bereits seit mehreren Jahren anhält und stärker wird. Nicht nur bei uns in Österreich, sondern in den meisten Ländern Europas.

Nein, Sie brauchen derzeit nicht zu befürchten, Ihr Energieversorgungsunternehmen (EVU) würde die Stromlieferung einschränken wie in manchen Ländern Südeuropas.

Abwärme aus Produktionsprozessen kann ganze Wohnviertel mit Warmwasser und Heizung versorgen.

Wie wir Energie vernünftiger nutzen können, zeigt ein gemeinsames Projekt von Brau Union Österreich und EVN, bei dem ein ganzes Wohnquartier im niederösterreichischen Schwechat mit biologisch erzeugter Wärme aus dem Brauvorgang versorgt wird. Technisch wird die Wärmegewinnung mit einer Wärmepumpe realisiert.

So geht Energieeffizienz: Den von Ihrer eigenen Photovoltaik-Anlage tagsüber erzeugten Sonnenstrom im Batteriespeicher zwischenspeichern, abends und in der Nacht kostenlos nutzen.

Sie sind gerade in Urlaubsstimmung? Wegfahren oder lieber doch zu Hause bleiben? Die Sonne knallt ja auch bei uns mit voller Kraft vom Himmel – Sommer eben.

Wie schön wäre es, würden die Sonnenstrahlen auch gleich Strom für Ihr Haus liefern, während Sie an einem schattigen Plätzchen den Sommer genießen. Eine Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher kombiniert, schon können Sie die tagsüber gewonnene Sonnenenergie auch abends und in der Nacht nutzen. Und dafür gibt es sogar Förderungen.

Photovoltaik: Mit einem Batteriespeicher können Sie Sonnenenergie auch dann nutzen, wenn die Sonne gerade nicht scheint.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage machen Sie sich vom öffentlichen Stromnetz unabhängiger und senken Ihre Energiekosten. Kombiniert mit einem Batteriespeicher können Sie die selbst erzeugte Energie vernünftiger nutzen, sogar dann, wenn gar keine Sonne scheint. Weil Sie damit auch unserer Umwelt und Wirtschaft Gutes tun, gibt es dafür auch Förderungen von Bund und Ländern.

Überlegen Sie vielleicht auch die Anschaffung eines E-Autos oder E-Bikes? Auch diese können Sie mit Ihrem eigenen Strom praktisch kostenlos aufladen.

Extreme Partizipation nannte eine Künstlergruppe das gemeinsame Gestalten des Freiraums Superkilen in Kopenhagen. Und es funktioniert.

Überlegen wir mal: Wo in unserer Gemeinde, unserem Wohnviertel, unserer Stadt, treffen wir gerne andere Menschen und unterhalten uns mit ihnen? Wo finden sich junge Menschen zusammen zum Skaten, Quatschen oder Musikhören?

Wie schauen diese Stadträume aus, wurden sie bewusst geplant oder sind sie quasi historisch gewachsen? Kann man solche Plätze überhaupt planen?

Diskussionsveranstaltung "Zukunft der Wärmeversorgung im Großraum Graz" am 27. Juni 2017

In der Diskussionsveranstaltung am 27. Juni 2017 bekommen Sie Informationen zum aktuellen Status und den zukünftigen Plänen für die Wärmeversorgung der Stadt Graz, die nicht nur für Sie als VerbraucherIn ein wichtiger Kostenfaktor sind, sondern auch die Luftqualität im Großraum der Landeshauptstadt erheblich beeinflußen. 

Die Gastreferentin Simona Weisleder wird über interessante Innovationen bei der Wärmeversorgung der Stadt Hamburg berichten.