Photovoltaik: Mit einem Batteriespeicher können Sie Sonnenenergie auch dann nutzen, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Energie vernünftiger nutzen.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage machen Sie sich vom öffentlichen Stromnetz unabhängiger und senken Ihre Energiekosten. Kombiniert mit einem Batteriespeicher können Sie die selbst erzeugte Energie vernünftiger nutzen, sogar dann, wenn gar keine Sonne scheint. Weil Sie damit auch unserer Umwelt und Wirtschaft Gutes tun, gibt es dafür auch Förderungen von Bund und Ländern.

Überlegen Sie vielleicht auch die Anschaffung eines E-Autos oder E-Bikes? Auch diese können Sie mit Ihrem eigenen Strom praktisch kostenlos aufladen.

Das können Sie in diesem Beitrag lesen:

Warum Sie mit Photovoltaik selbst Strom erzeugen sollten

Wenn Sie auf Ihrem Dach, Balkon oder im Garten geeignete Flächen für das Anbringen von Solarmodulen haben, können Sie selbst Strom erzeugen und so Ihre Stromrechnung senken. Gleichzeitig leisten Sie damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, für eine lebenswerte Umwelt und für die Zukunft unserer Gesellschaft. Mit dem neuen Ökostromgesetz wurden übrigens die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, damit in Zukunft auch MieterInnen in Mehrfamilienhäusern Strom vom Dach ihres Wohnhauses beziehen können.

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind sogar in mehrfacher Hinsicht wirtschaftlich: Mit den eingesparten Stromkosten ist Ihre Investition, je nach Planung, beispielsweise nach der halben Anlagenlebensdauer abbezahlt, danach bekommen Sie Ihren Strom praktisch kostenlos.

Selbst erzeugten und genutzten Strom müssen Sie nicht über das Stromnetz beziehen. Je mehr Haushalte das machen, desto weniger wird das Netz beansprucht, was sich in den Netzkosten niederschlägt: Es muss weniger stark ausgebaut werden. Und diese von Ihrem eigentlichen Stromverbrauch unabhängigen Netzkosten finden Sie ebenfalls auf Ihrer Stromrechnung.

Muss das Stromnetz überhaupt ausgebaut werden?

Warum muss das Stromnetz ausgebaut werden?
Mit der Verkehrswende - mehr E-Autos statt Benzin- und Diesel-Autos - und größerer Nachfrage aus der Industrie wird der Stromverbrauch ansteigen.

Dafür gibt es mehrere Gründe: Wir erzeugen in Österreich nicht ausreichend Strom, derzeit werden etwa 15 Prozent unseres Stroms aus dem Ausland importiert - und dieser Import läuft über Netze. Sogar das Musterland Niederösterreich, das übers Jahre betrachtet mehr als hundert Prozent seines genutzten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen selbst erzeugt, braucht in Spitzenverbrauchszeiten Strom aus dem überregionalen bzw. internationalen Netz.

Mit der Umstellung der Mobilität von klimaschädlichen Verbrennungsmotoren auf Fahrzeuge mit Elektromotoren wird der Stromverbrauch sogar weiter ansteigen. Auch die Industrie benötigt zukünftig mehr Strom für Wärme- und Kälteanwendungen, sogenannte Prozesswärme. Raumwärme für Wohn- und Bürogebäude wird verstärkt über Wärmepumpen gewonnen, auch Gebäudekühlung und Warmwasser werden mehr Strom benötigen.

Die Produktion Erneuerbarer Energien ist abhängig von Wind, Sonne, Jahres- und Tageszeiten und passt oft nicht mit jenen Zeiten zusammen, während der wir den Strom nutzen wollen. Also speichern die Netzbetreiber den Strom beispielsweise in Pumpspeicherwerken zwischen - was wiederum Kosten für Leitungen und Speicherbauwerke verursacht. Mit jeder selbst erzeugten und genutzten Kilowattstunde Strom entlasten Sie und wir also auch die Kosten für die Speicherkraftwerke, was sich wiederum günstig auf unsere Stromrechnungen auswirkt.

Mit einem Batteriespeicher können Sie Sonnenstrom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint

Dass die Tageszeiten von Erzeugung und Nutzung des Solarstroms nicht genau zusammenpassen, werden Sie natürlich auch bei Ihrer eigenen Photovoltaikanlage haben. Zur Tagesmitte brennt die Sonnen herunter, die PV-Anlage kann viel Strom produzieren, Sie sind aber womöglich gar nicht zu Hause. Dafür bräuchten Sie abends oder am nächsten Regentag Sonnenstrom. Was tun? Sie brauchen einen Energiespeicher, mit dem Sie die tagsüber gewonnene Sonnenenergie auch dann nutzen können, wenn gerade keine Sonne scheint.

Die Lösung ist ein Batteriespeicher: Statt den während des Tages zu viel produzierten Sonnenstrom ins Netz einzuspeisen, wird er im Batteriespeicher zwischengespeichert. Wenn Sie abends das Licht oder den Fernseher einschalten, wird der Strom automatisch aus dem Speicher abgerufen - Ihr Eigenverbrauchsanteil wird höher!

Je höher der Eigenverbrauchsanteil ist, desto niedriger fällt Ihre Stromrechnung aus und desto schneller rentiert sich Ihrer Photovoltaik-Anlage: Der abends aus dem Netz bezogene Strom würde wesentlich mehr kosten, als Sie für den tagsüber ins Netz eingespeisten Strom vergütet bekommen würden. Nebeneffekt: Sie belasten wiederum das Stromnetz weniger, was auf das ganze Land umgelegt wieder die Netzkosten weniger stark ansteigen lässt.

Mit Energieberatung Ihre Photovoltaik-Anlage und den Batteriespeicher optimieren

Dann bräuchten Sie eigentlich nur einen möglichst großen Batteriespeicher, damit Sie jedenfalls auch Ihre größten Verbrauchsspitzen abdecken können? Ganz so einfach ist das leider nicht, denn Batteriespeicher kosten Geld. Es ist zweckmäßiger, für nur selten auftretende Verbrauchsspitzen zusätzlichen Strom aus dem Netz zu beziehen und dafür die Mehrkosten für den größeren Speicher zu sparen. Um das genau anpassen zu können, brauchen Sie eine gute Beratung durch erfahrene Praktiker.

Solche EnergieberaterInnen schauen sich Ihre Verbrauchsgewohnheiten an, wie viele Familienmitglieder welche elektrischen Geräte wie benutzen und prüfen weitere Informationen. Daraus errechnen sie ein optimal zwischen Anschaffungskosten und Ertrag austariertes Energiesystem, das für Sie automatisch die effizienteste und wirtschaftlichste Energienutzung sicherstellt. Für diese sehr verantwortungsvolle Tätigkeit braucht es viel Wissen und Erfahrung: Damit bieten sich beispielsweise die Energieberater Ihres Energieversorgungsunternehmens an, die auf die Erfahrungen von tausenden Kunden zurückgreifen können und in aller Regel best ausgebildete TechnikerInnen sind.

Landesenergieversorger stehen meist im Eigentum des jeweiligen Bundeslandes, sind daher den Energie- und Umweltzielen dieses Bundeslandes verpflichtet und werden während der langen Anlagenlebensdauer für Sie ansprechbar sein, was Ihnen zusätzliche Sicherheit verspricht.

Nehmen wir das Energie-Vorzeigeland Niederösterreich als Beispiel: Die EVN bietet ein Komplettpaket an: Energieberatung, Planung von Photovoltaikanlage und Batteriespeicher, Förderabwicklung, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Anlagenerrichtung, Garantie- und Gewährleistung. Errichtet wird die Anlage von regionalen EVN-Partnerbetrieben - was Arbeitsplätze in der Region schafft und sichert.

Für die Beantwortung von Fragen zu Technik oder zu Angeboten können Sie gerne anfragen.

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Über Alois G. Auinger

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