Mit dem Sanierungsscheck 2017 bekommen Sie bis zu 8000€ Förderung, wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung energetisch verbessern.

Um Ihnen die Senkung des Heizwärmebedarfs Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses schmackhaft zu machen, hat der Bund die Sanierungsoffensive 2017 für den privaten Wohnbau geschaffen: Für Ihre Investitionen in die thermische Verbesserung Ihrer Wohnung können Sie Geld aus dem Förderprogramm Sanierungsscheck 2017 bekommen.

Damit werden mehrere Ziele erreicht: Sie senken Ihre Heizkosten, die Umweltbelastung durch das Verbrennen von Energieträgern wird reduziert, die Wirtschaft wird belebt und damit werden Arbeitsplätze geschaffen und gesichert.

Das finden Sie hier:

Wer kann kann eine Förderung bekommen?

Wenn Sie EigentümerIn, MieterIn oder Bauberechtigte/r einer Wohnung oder eines Hauses sind und bestimmte weitere Voraussetzungen erfüllen, können Sie eine Förderung nach dem Sanierungsscheck 2017 bekommen. Diese Förderung ist nur für inländische Gebäude möglich.

Dabei sind die Förderbedingungen für den mehrgeschoßigen Wohnbau MGW unterschiedlich zu jenen für Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäuser.

Welche Sanierungsmaßnahmen können gefördert werden?

Dämmung der Außenwände, der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches, der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens. Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren.

Bei sogenannten Mustersanierungen sind zusätzlich die Umstellung des Heizungssystems auf Holzzentralheizung oder Nah- bzw. Fernwärme, eine thermische Solaranlage und die im Infoblatt angeführten weiteren Begleitmaßnahmen förderfähig.

Planungskosten können bis höchstens 10 Prozent aller förderungsfähigen Kosten berücksichtigt werden.

Voraussetzungen für eine Förderung

Ziel der Förderungsaktion ist, den Heizwärmebedarf HWB von privatem Wohnraum zu reduzieren. Dabei wird nach vier Sanierungsarten unterschieden:

Bei der Teilsanierung 40 % muss der spezifische HWB um mindestens 40 % reduziert werden, bei der umfassenden Sanierung guter Standard oder klimaaktiv Standard darf ein bestimmter HWB nicht überschritten werden. Bei der Mustersanierung müssen die im Infoblatt beschriebenen speziellen Anforderungen erfüllt werden, wofür es auch erhöhte Fördersätze gibt.

Als Nachweis der Senkung des spezifischen Heizwärmebedarfs muss dem Förderantrag ein Energieausweis des unsanierten Bestandsgebäudes und ein Energieausweis des Gebäudes nach Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen beigelegt werden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss vergeben und kann bis zu 30 Prozent der förderfähigen Sanierungskosten betragen. Abhängig von der durchgeführten Art der Sanierungsmaßnahme und der daraus resultierenden Reduzierung des Heizwärmebedarfs HWB gelten die folgenden maximalen Förderobergrenzen:

  • Mustersanierung: 8.000 Euro.
  • Umfassende Sanierung klimaaktiv Standard: 5.000 Euro
  • Umfassende Sanierung guter Standard: 4.000 Euro
  • Teilsanierung 40 %: 3.000 Euro

Außer bei der Mustersanierung gibt es bei allen Sanierungsarten bis zu 1.000 Euro Zuschlag, wenn für mindestens 25 Prozent aller gedämmten Flächen Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden.

Förderantrag stellen

Alle Informationen zur Förderung und zur Antragstellung finden Sie unter www.sanierung17.at. Den Antrag müssen Sie jedenfalls vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen stellen, nur die Planung können Sie vorher beginnen. Pro AntragstellerIn ist nur ein Förderantrag möglich.

Ihren Förderantrag sollten Sie so früh wie möglich, spätestens aber bis 31.12.2017 einbringen. Überprüfen Sie vorher, ob noch Fördermittel vorhanden sind: Hier können Sie online nachschauen.

Was Sie sonst noch beachten sollten, finden Sie in den Infoblättern "Was ist bei der Antragstellung zu beachten?" für Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Reihenhaus und für den mehrgeschoßigen Wohnbau.

Reichen Sie Ihren Förderantrag bei einer der teilnehmenden Bausparkassen ein. Die weitere Projektprüfung, das Genehmigungsverfahren sowie Endabrechnung und Auszahlung der Förderung wird von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH KPC durchgeführt. Die MitarbeiterInnen der KPC stehen Ihnen beratend zur Seite und informieren Sie gerne:

Kommunalkredit Public Consulting GmbH, 1092 Wien, Türkenstraße 9, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.sanierungsscheck17.at | www.umweltfoerderung.at

Serviceteam Sanierungsscheck Ein-/Zweifamilienhäuser, Tel.: +43 1 31631-264, Fax: +43 1 31631-99264
Serviceteam Sanierungsscheck Mehrgeschoßiger Wohnbau, Tel.: +43 1 31631-265, Fax: +43 1 31631-99265

Teilnehmende Bausparkassen:

Bausparkasse der österreichischen Sparkassen AG
Kennwort „Sanierungsscheck“
1100 Wien, Am Belvedere 1
Tel: 050 100 – 29 800, Fax: 9 29 800
Web: www.sbausparkasse.at, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m.b.H.
1190 Wien, Mooslackengasse 12
Tel: 01 546 46 – 53, Fax: 2355
Web: www.bausparen.at, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bausparkasse Wüstenrot AG
5033 Salzburg, Alpenstraße 70
Tel: 05 70 70 – 126
Web: www.wuestenrot.at, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beratungsstellen in den Bundesländern

Beratung gibt es bei den teilnehmenden Bausparkassen, in Bankfilialen und bei den Energieberatungen der Bundesländer. Förderungen über den „Sanierungsscheck für Private 2017“ können mit eventuellen Landesförderungen kombiniert werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Landesförderungsstellen.

 

  • Burgenland: Keine Beratung zum Sanierungsscheck 2017 laut Auskunft vom 21.4.2017.
  • Kärnten: energiebewusst:kärnten, Tel.: +43 50 536-18802, Fax: +43 50 536-18800, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.energiebewusst.at
  • Niederösterrreich: Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel.: +43 2742 22144, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.energieberatung-noe.at/foerderungen
  • Oberösterreich: OÖ Energiesparverband, Tel.: +43 732 7720-14860, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.energiesparverband.at/foerderungen/liste-aller-energiefoerderungen.html
  • Salzburg: Energieberatung Salzburg, Tel.: +43 662 8042-3151, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.salzburg.gv.at/themen/energie/energieberatung
  • Steiermark: Energieberatung Steiermark, +43 316 877-3955, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.energieberatung.steiermark.at
  • Tirol: Energie Tirol, Tel.: +43 512 589913, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.energie-tirol.at/beratung/
  • Vorarlberg: Energieinstitut Vorarlberg, Energietelefon +43 5572 31202-112, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.energieinstitut.at
  • Wien: Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten, Tel.: +43 1 4000-74860, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.wien.gv.at/amtshelfer/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/wohnungsverbesserung/thewosan.html

Links

Förderungen für gewerblich genutzte Gebäude. Websites

Bildnachweis: © #wohnblogAt
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